8 Dinge, die du NICHT tun solltest, wenn du gestresst bist

Es gibt viele Listen mit Tipps, wie man Stress vermeiden kann oder was man tun sollte, wenn man gestresst ist, aber was sind die Dinge, die man vermeiden sollte, wenn man sich angespannt fühlt?


Denken, dass Stress immer schlecht ist

Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, braucht man als Mensch Stress, um zu überleben. Er sorgt dafür, dass du in Notfallsituationen, z. B. wenn ein Auto plötzlich auf den Bürgersteig abbiegt, schnell und richtig reagieren kannst. Unabhängig von Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, trägt Stress auch dazu bei, dass man besser arbeitet und Dinge schneller erledigt. Das ist oft der Anstoß, den man braucht, um aktiv zu werden. Der Stress muss vorübergehend und von kurzer Dauer sein. Mit anderen Worten: Sobald sich die Bedrohung verflüchtigt, muss dein Körper wieder zur Ruhe kommen können. Nur wenn der Stress über längere Zeit ohne deinen Willen anhält, handelt es sich um ungesunden Stress und es ist an der Zeit, einzugreifen. Stelle also sicher, dass du den Unterschied kennst.

Sich selbst Stress zufügen

Stress kann mit der Arbeit, dem Privatleben und den Hobbys zusammenhängen. Oft sind es die Gewohnheiten, die man sich bewusst aneignet, die einem Stress bereiten, z. B. die ständige Planung des Tagesablaufs. Mach dir also keinen Stress, indem du dir ständig unnötige Verpflichtungen auferlegst. Übernimm wieder die Kontrolle über die Situation, indem du einige Aufgaben und Termine liegen lässt und bewusst Momente der Ruhe einplanst. Das kann ein wenig wehtun, ist aber auf lange Sicht sehr beruhigend.

Sich selbst die Schuld geben

Stress sitzt manchmal buchstäblich zwischen den Ohren: Man glaubt, was man denkt, und beunruhigende Gedanken sind sicher nicht immer richtig. Wenn man beispielsweise unter Stress leidet, ist man schnell bereit, sich selbst die Schuld zu geben: "Hätte ich früher mit dieser Aufgabe angefangen, wäre ich jetzt nicht gestresst. Aber solche Gedanken nehmen den Stress nicht weg und belasten zudem mit einem negativen Gefühl. Durchbreche eine solche Negativspirale mit einer Tätigkeit, die deine Aufmerksamkeit völlig von der Sorge ablenkt. Eine Runde um den Block gehen, ein Kreuzworträtsel lösen, stricken...

Nicht darüber reden

Wenn du mit niemandem über deine Sorgen oder Stressgefühle sprichst, kann dir niemand helfen oder deine Sorgen lindern. Freunde, Familie oder Kollegen: Du vertraust ihnen, warum solltest du dich also nicht trauen, ihnen deine Ängste oder Frustrationen mitzuteilen? Wenn es dir schwer fällt, zu sprechen, kannst du deine Gedanken und Gefühle auf Papier oder in den Notizen deines Mobiltelefons niederschreiben. Das ist der ideale Weg, um für einen Moment den Kopf freizubekommen und alles mit etwas Abstand zu betrachten. Machen das Gleiche, wenn tausend und eine Aufgabe in deinem Kopf herumschwirrt. Auf diese Weise kannst du dich ausruhen und darüber nachdenken, welchen Aufgaben du Vorrang geben solltest.

Die Schlafenszeit aufschieben

Lass dich nicht von der Schlafenszeit ablenken. Wenn du nachts stundenlang Serien schaust oder im Internet surfst, lenkst du dich zwar von deinen stressigen Gedanken ab, gleichzeitig kann das aber auch zu Schlafmangel führen. Das sollte man vermeiden, denn Stress und Müdigkeit gehen Hand in Hand. Außerdem wirkt sich Schlafmangel fatal auf dein Energieniveau aus, während Stress deine Energie oft schon reduziert. Sorge deshalb für einen festen Schlafrhythmus. Gehe immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf. Diese Regelmäßigkeit sorgt dafür, dass du genügend Schlaf bekommst, und bietet auch mehr Ruhe, als wenn du dies ständig wechselst.

Der Griff zum Trostessen

Schokolade, Chips, Pizza, Eiscreme, Energydrinks, Bier... Das sind alles Lebensmittel, die plötzlich sehr verlockend erscheinen, wenn es ein bisschen zu viel wird. Allerdings bietet solches Comfort Food nur einen Moment der Entspannung. Nach einer Zuckerspritze kehrt der Stress zurück, und man fühlt sich vielleicht sogar schlecht wegen dem, was man gegessen oder getrunken hat. Außerdem ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein schlecht ernährter Körper, der durch Stress bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist, ganz aufhört zu funktionieren und krank wird. Verzichte also auf ungesunde Lebensmittel und versuche, Zucker, Fett, Alkohol, Koffein usw. so weit wie möglich zu vermeiden.


Unterschätzung der Wirkung von Bewegung

Sport ist oft das Erste, was man aus einem hektischen Tag streichen möchte, weil man "keine Zeit" dafür hat. Oder du beschließt, es zu verschieben, bis du alle Aufgaben für den Tag erledigt hast. Aber in diesem Fall ist Aufschieben fast immer ein Rezept für eine Katastrophe. Denn wenn deine lange To-Do-Liste abgearbeitet ist, willst du nichts mehr tun. Bewegung hat jedoch wichtige kurz- und langfristige Vorteile bei der Stressbewältigung. Sie verleiht dir neue Energie, und gerade weil du deine Aufmerksamkeit während des Trainings für einen Moment ablenken kannst, fühlst du dich weniger gestresst. Regelmäßige Bewegung macht auf Dauer auch widerstandsfähiger gegen Anspannung und Stress. Kurz gesagt: Gerade wenn du das Gefühl hast, "keine Zeit" für Sport zu haben, ist es eine gute Idee, ihn zu machen!

Keine natürlichen Hilfsmittel verwenden


Auch wenn du jetzt vielleicht ein Auge zudrückst, gibt es eine Reihe von Pflanzen und Kräutern, die dir auf ganz natürliche Weise beim Entspannen helfen können. Adaptogene Pflanzen wie Rosenwurz, Ashwaganda oder Maca sind sogar dafür bekannt, dass sie dabei helfen, Stresssituationen besser zu bewältigen. Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel enthalten auch Pflanzenextrakte, die mehr Energie spenden und dich widerstandsfähiger gegen Stress machen. Auch ätherische Öle, die aus pflanzlichen Stoffen wie Baumrinde, Blütenblättern oder Früchten gewonnen werden, haben auf viele Menschen eine beruhigende Wirkung. Ein warmes Bad mit einem Tropfen Lavendelöl zum Beispiel kann bei Stress wahre Wunder bewirken.

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